Unsere Bauern:

Zu Besuch in Huldingen

Share on facebook
Share on pinterest

Kim Siebenaller

Der Arbeitstag auf dem Bauernhof der Familie Siebenaller in Huldingen fängt morgens um 6 Uhr an. Dann schaut Kim, die den Betrieb mit ihrem Ehemann und ihren Eltern führt, nach den 140 Milchkühen, sie werden gefüttert und die Kälber getränkt. Im Spätsommer und Herbst geht es gegen 11 Uhr hinaus aufs Feld, um Kartoffeln und Zwiebeln zu ernten. Bei den Zwiebeln wird zuerst das Laub abgemulcht, dann werden sie mit der Kartoffelerntemaschine aus dem Boden geholt. In einer eigenen Lagerhalle auf dem Hof trocknen die Zwiebeln dann in Kisten. Abends werden die Kühe erneut gemolken, der Stall wird ausgemistet und mit Stroh eingestreut.

Die Milch wird an die Luxlait geliefert und die auf drei Hektar angebauten Zwiebel, die „Ënnen van douawen“, werden an die Supermarktkette Cactus verkauft. Auf einem Hektar baut die Familie Kartoffeln an – Allians, Annabelle, Desiree und Bintje –  diese werden an Restaurants und auf dem Hof an Privatkunden verkauft. Auf 60 Hektar des Familienbetriebes wächst Gras, auf weiteren 50 werden Mais, Erbsen und Getreide angebaut – alles Futter für die Kühe.

Schon als Kind hat Kim Siebenaller gerne eine Hand auf dem elterlichen Bauernhof mit angepackt. „Ich war damals schon die meiste Zeit im Stall und die Arbeit mit den Kühen hat mir immer Freude bereitet“, sagt sie.

Warum lieber regional einkaufen?

„Weil man auf diese Weise die Produzenten im eigenen Wohnort, oder in der Region, unterstützt und so die lokale Wirtschaft stärkt. Die kurzen Transportwege schonen die Umwelt und der Kunde sieht, wo seine Nahrungsmittel herkommen. Er braucht dafür ja nur einen Blick auf die Felder und die Bauernhöfe zu werfen.“

 

Die Auswahl an lokalen Produkten wird immer größer. Wenn der Kunde sein Geld daheim ausgibt, dann bleibt die Wertschöpfung innerhalb der Region erhalten.

Weitere Produzenten

entdecken