Unsere Bauern:

Zu Besuch in Kahler

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Lynn Jemming


Legehennen und die Mutterkuhhaltung der Rasse Limousin bilden das Rückgrat des Hofs, den Lynn, Bob und Pol Jemming in dritter Generation, mit der Unterstützung ihrer Eltern Marie-Antoinette und Jean-Marie, führen. Hinzu kommt Ackerbau, in dem sie das Futter für ihre Tiere anbauen sowie Weizen und Spelz für die Produktion von Mehl. 2009 entschied die Familie, den Betrieb auf Bio-Landwirtschaft umzustellen.

Ein Großteil der Produktion des Hofes in Kahler wird über die Direktvermarktung verkauft, im kleinen Selbstbedienungsladen vor Ort, der großen Anklang bei den Konsumenten findet, sowie an Maisons Relais (der Betrieb beteiligt sich am „Natur genéissen“-Projet des Naturschutzsyndikats SICONA), Restaurants und Hotels. 

Der andere Teil der Eier wird über die Genossenschaft Bio-Ovo vertrieben und kommt so in verschiedene Supermärkte.

Das Vieh füttern, die Eier einsammeln, Bestellungen vorbereiten und ausliefern, zu diesen Aufgaben kommen saisonale Arbeiten hinzu, wie Heu und Stroh ernten und einfahren, beim Vieh auf der Weide nach dem Rechten sehen, Einzäunungen reparieren, usw. „Auf dem Hof ist immer was los,“ sagt Lynn Jemming. Die Landwirtschaft ist ihre Leidenschaft und sie liebt es, Projekte in Eigenregie durchführen zu können, die den Betrieb weiterbringen.

Warum lieber regional einkaufen?

„In Zeiten der Corona-Pandemie haben die Kunden vermehrt zu den in Luxemburg produzierten Lebensmitteln gegriffen. Der Konsument kann bei den lokalen Herstellern hinter die Kulissen schauen und sich selbst ein Bild von der luxemburgischen Landwirtschaft machen. Schließlich entscheidet er beim Kauf von Lebensmitteln, welche Art von Produktion er unterstützen möchte. Wir haben in Luxemburg strenge Bedingungen in Bezug auf das Tierwohl und den Umweltschutz, die jährlich kontrolliert werden“, sagt Lynn Jemming. „Grasendes Vieh ist ein wichtiger Bestandteil im Bereich Naturschutz, Landschaftsbild und Nutzung von extensiven Flächen. Das Grünland ist nur mit Hilfe von Wiederkäuern nutzbar und es speichert CO2.“

 

Nicht nur die Bauern tragen Verantwortung dafür, die Natur zu erhalten, sondern auch die Konsumenten. Mit dem Kauf von saisonalen Produkten aus der Region können sie was dafür tun

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